Argumente für ein JA zur TWI

Schützen und verbessern Sie das Trinkwasser für zukünftige Generationen.

Gift in unserem Trinkwasser

Bereits heute erhalten rund eine Million Schweizerinnen und Schweizer pestizidbelaste-tes Trinkwasser, welches dem Lebensmittelrecht nicht mehr genügt.

Güllenschwemme


Der mit ausländischem Futtermittel ermöglichte hohe Nutztierbestand belastet unser Trinkwasser mit krebserregendem Nitrat.

Gefahr durch Antibiotikaresistenz

Prophylaktischer Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung führt zu antibiotikaresistenten Bakterien und bedroht so die Gesundheit der Bevölkerung.

Artensterben


Die zu hohen Stickstoffeinträge und der Pestizideinsatz führen massgeblich zum Arten-sterben und der Reduktion der Biodiversität.

Das ist extrem


Die Forderungen der Trinkwasserinitiative sind nicht extrem; extrem ist, dass Bundesbern bisher nicht willens war, griffige Gewässerschutzmassnahmen durchzusetzen und alles auf die lange Bank schiebt.

Liberal und realistisch

Die liberale und zielführende Lösung der Trinkwasserinitiative muss nach Annahme in-nert acht Jahren umgesetzt werden. Diese Zeit ist ausreichend, um unsere Agrarpolitik entsprechend auszurichten.

Das Märchen der Selbstversorgung

Die Nahrungsmittelproduktion der Schweiz ist auch heute schon stark abhängig vom Ausland. Der Netto-Selbstversorgungsgrad beträgt bereits heute lediglich rund 50%. Nicht eingerechnet ist dabei, dass dazu das Saatgut, der Dünger, die Pflanzenschutzmit-tel und die Treibstoffe ebenfalls importiert werden müssen.

Schlusslicht


Entgegen dem Bild einer naturnahen Landwirtschaft, das der Bauernverband in der Öf-fentlichkeit zelebriert, haben wir in der Schweiz eine sehr intensive Landwirtschaft, die zum Beispiel doppelt so viele Pflanzenschutzmittel und Nährstoffe pro Fläche einsetzt wie Österreich.